König-Krankheit

König-Krankheit

König-Krankheit (andere Bezeichnungen — Osteochondrose sezieren, Osteochondritis sezieren) — eine Art Osteochondropathie. Junge Männer sind häufiger betroffen (15-30 Jahre). Die Erkrankung betrifft das Knie- und Hüftgelenk und besteht in Nekrose (dem Beginn der Nekrose) in einem begrenzten Bereich des Gelenkknorpels. Als Folge der Nekrose «löst» sich der betroffene Bereich von der Oberfläche des Knorpels und bildet eine «Gelenkmaus». Für die Diagnose der König-Krankheit wird Radiographie, CT, MRT-Arthroskopie verwendet. Die Behandlung besteht darin, den nekrotischen Bereich des Knorpels zu entfernen. Die Operation wird minimal invasiv mit einem Arthroskop durchgeführt.

König-Krankheit

König-Krankheit (andere Bezeichnungen — Osteochondrose sezieren, Osteochondritis sezieren) — eine Art Osteochondropathie. Junge Männer sind häufiger betroffen (15-30 Jahre). Die Erkrankung betrifft das Knie- und Hüftgelenk und besteht in Nekrose (dem Beginn der Nekrose) in einem begrenzten Bereich des Gelenkknorpels. Als Folge der Nekrose «löst» sich der betroffene Bereich von der Oberfläche des Knorpels und bildet eine «Gelenkmaus».

Ursachen der König-Krankheit

Die Gründe für die Entwicklung von Nekrosen sind noch nicht erwiesen. Es wird vorgeschlagen, dass ein prädisponierender Faktor eine Verletzung der Blutversorgung einer kleinen Knochenregion unter dem Knorpel darstellt, die sich aufgrund übermäßiger körperlicher Anstrengung oder Verletzung des Gelenks entwickelt. Die Abstoßung des nekrotischen Bereichs dauert noch lange an, so dass es meist nicht möglich ist, eine eindeutige Verbindung zwischen der Königschen Krankheit und dem früheren Gelenkschaden nachzuweisen.

Klassifikation der Koenigschen Krankheit

  • 1 Grad — Erweichung des Gelenkknorpels, Hervortreten des beschädigten Bereichs in die Gelenkhöhle. Anzeichen der Krankheit auf Röntgenbildern werden nicht erkannt.
  • 2 Grad — Erweichung und Protrusion des Knorpels. Auf den Röntgenaufnahmen wird eine keilförmige Dichtung, getrennt von der Gelenkoberfläche, identifiziert.
  • 3 Grad — aseptisches Schmelzen, Defibration des betroffenen Bereichs. Auf dem Röntgenbild wird eine partielle Ablösung von nekrotischem Knorpel festgestellt.
  • 4 Grad — vollständige Abtrennung des nekrotischen Knorpelfragments.
LESEN SIE AUCH  Hämangiom der Leber

Symptome der Koenig-Krankheit

König-KrankheitKönig Krankheit entwickelt sich langsam, allmählich. Anfangs macht sich der Patient Sorgen um periodische, meist unauffällige Gelenkschmerzen (Arthralgie). In einigen Fällen kommt es zu einer wiederkehrenden Ansammlung von Flüssigkeit (Erguss) in der Gelenkhöhle. Die Krankheit schreitet allmählich voran, die Schmerzen werden dauerhaft, beim Gehen verstärkt, sinken ab oder verschwinden in Ruhe.

Das Bewegungsvolumen im Gelenk nimmt ab. Nach dem Abtrennen des nekrotischen Knorpelbereichs in die Gelenkhöhle ist eine Blockade des Gelenks möglich, begleitet von einer starken Bewegungseinschränkung und Schmerzen, die beim Versuch, sich im Gelenk zu bewegen, zunehmen. Ursache der Blockade ist die Verletzung der Gelenkmaus (ein losgelöster Knorpel) zwischen den Gelenkflächen.

Das Vorhandensein eines traumatischen Mittels in der Gelenkhöhle verursacht die Entwicklung einer deformierenden Arthrose.

Diagnose der Koenigschen Krankheit

Zur Klärung der Diagnose in der Traumatologie und Orthopädie werden folgende Forschungsmethoden verwendet:

  • Radiographie. Informativ nur in 3-4 Stadien der Koenig-Krankheit.
  • Computertomographie des Kniegelenks. Es ermöglicht, die Krankheit in 2-3 Stufen zu identifizieren.
  • MRT des Kniegelenks, MRT des Hüftgelenks und Ultraschall. Sehr informative Techniken. In den meisten Fällen werden Knorpelschäden bereits in 1-2 Stadien der Erkrankung festgestellt.
  • Atroskopia des Knies (Hüfte). Die zuverlässigste und zuverlässigste Methode. Ermöglicht die Beurteilung des Zustandes von Gelenkflächen. Es ist möglich, medizinische Maßnahmen sofort durchzuführen.
  • Untersuchung des Rheumafaktorspiegels im Blut und Beratung eines Rheumatologen zum Ausschluss des rheumatischen Gelenkschadens.

Behandlung der Koenigschen Krankheit

Konservative Therapie in dieser Pathologie ist unwirksam. Die Entfernung des beschädigten Knorpelbereichs erfolgt chirurgisch. Die klassischen Methoden werden angewendet — Präparation der Gelenkhöhle (Arthrotomie). In den letzten Jahren wurden immer weniger endoskopische Behandlungsmethoden eingesetzt. Die Operation am Gelenk erfolgt mit einem Arthroskop durch drei kleine Schnitte.